Unsere Foto-Reise 2018 zu den sudetendeutschen Orten meiner väterlichen Ahnenlinie und ein bißchen Vorgeschichte dazu.

 

 

 

Mein Vater Franz Xaver Mikuta kam am 19. Juni 1921 im westböhmischen Thönischen (Kreis Luditz) zur Welt und er starb 1993 in Hof/Saale. Seine sudetendeutsche Vergangenheit reichte bis zu seiner Zeit als Soldat der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. Aufgrund einer Verwundung (Beckendurchschuß) lag er 1944 in einem Karlsbader Ersatzlazarett (Hotel „Bad“, das zum Lazarett umfunktioniert worden war). In diesem Lazarett lernte er seine spätere Frau Elfriede Karola Merdan, also unsere Mutter, kennen, die dort für das Rote Kreuz als Kriegsschwester im Einsatz war. Die beiden flüchteten, noch bevor die Vertreibung begann, aus dem Sudetenland - wohl ahnend, was kommen würde. Als die beiden die Flucht wagten, war die Wunde meines Vaters noch längst nicht ausgeheilt, er ging noch am Stecken. Wie gut war es jetzt, eine Krankenschwester an der Seite zu haben! Sie waren überwiegend zu Fuß viele Wochen unterwegs und kamen nach großem Umweg über Sachsen und Thüringen und nicht wenigen abenteuerlichen Erlebnissen im fränkischen Hof/Saale an, dem Geburtsort unserer Mutter. Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich dort das große Flüchtlingslager Moschendorf (1945-1962). In dieses Lager wurden sie zunächst eingewiesen und sie verbrachten dort einige Zeit. Die Zeit im Lager endete, als sich in Hof wohnende Tanten unserer Mutter bereit erklärten, das Paar bei sich wohnen zu lassen bis zur Zuweisung einer eigenen Wohnung. Im November 1945 heirateten meine Eltern in Hof. Als am 11. März 1946 das erste Kind, ein Mädchen, zur Welt kam, hatten meine Eltern bereits eine eigene Mietwohnung in Hof in der Königstr. 46. Dort verbrachte ich meine ersten 13 Lebensjahre, bis wir in eine größere Wohnung am Hofer Stadtrand umziehen konnten.

 

 

 

Ich, Richard Alois Mikuta, kam am 5. März 1950 in Hof/Saale als Drittes von 6 Kindern zur Welt. Der Weg unserer Familie war nie einfach und die Folgen des Krieges wirkten in unserer Familie lange nach. Aber trotz allen Bedrängnissen und Schwierigkeiten, die unsere Familie hatte, schätze ich mich glücklich, daß ich während meines bisherigen Lebens weder Krieg noch Kriegseinsatz noch Vertreibung erleiden mußte, daß ich bis zum jetzigen Zeitpunkt in Frieden und Freiheit leben konnte. Diese Gut gilt es zu bewahren.

 

 

 

Nach Tschechien habe ich im Laufe von fast drei Jahrzehnten 3 Reisen durchgeführt (1992, 2010 und jetzt im Mai 2018). 1992 war nicht nur meine Frau dabei, sondern auch unsere beiden Söhne (damals 15 und 12 Jahre alt). Diese Reise zu den Gebieten der sudetendeutschen Vorfahren war ein Kurztripp in Verbindung mit einer Reise, die uns hauptsächtlich nach Thüringen führte. Nach der Zeit in Thüringen fuhren wir kurz nach Dollanka im Kreis Podersam, machten dort ein Foto, befragten einige Einwohner und fuhren dann über Karlsbad (dort Kurzaufenthalt) wieder heim nach Bamberg. 2010 wurde die Reise in die Gebiete der Vorfahren schon gezielter und intensiver.

Aber wir hatten damals nicht nur Tschechien (Westböhmen) im Visier, sondern auch Polen (Niederschlesien). In Westböhmen haben meine väterlichen Vorfahren gelebt, in Niederschlesen haben die väterlichen Vorfahren meiner Frau gelebt. Insgesamt hatten wir 6 Tage geplant für alles zusammen. Die ersten beiden Tage enthielten die Anreise nach Görlitz (liegt an der Grenze zu Polen) mit Übernachung dort,  sowie danach 1 Tag für Polen. Für Tschechien hatten wir die restlichen 4 Tage geplant (Aufsuchen verschiedener Ahnenorte, Forschungen in den Archiven Nepomuk und Pilsen und zum Abschluß touristisch 1 Tag nach Prag). Wir hatten die Zeitspanne in Tschechien allerdings so überladen mit verschiedenen Aktivitäten und viel Fahrtaufwand, daß wir in den Ahnenorten dann kaum noch Zeit hatten, viel zu fotografieren. Als wir Bilanz zogen, fanden wir es schade, daß wir von nur wenigen Ahnenorten einige Fotos und von den meisten Ahnenorten überhaupt keine Fotos hatten. Wir nahmen uns vor, irgendwann nochmals in die sudetendeutschen Ahnenorte zu fahren, angedacht als reine Foto-Tour. Damals bekamen wir allerdings kurz nach unserer Rückkehr aus Tschechien ganz andere Sorgen. Meine Frau erkrankte an Krebs und mußte sich 2011 einer Chemo-Therapie unterziehen und zusätzlich ca. 25 Bestrahlungen über sich ergehen lassen. Sie hat gekämpft, war sehr tapfer und ist wieder völlig gesund geworden. Interssanterweise kam dann ca. 2015 von ihr der Vorschlag, daß wir Tschechien nochmals anfahren sollten für unsere Fototour. Dies hat jedoch aufgrund verschiedener Umstände sowohl 2016 als auch 2017 nicht geklappt. Im Mai 2018 war es dann endlich soweit. Vom 7. bis incl. 9. Mai 2018 hatten wir incl. Anreise und Rückreise 3 Tage Zeit, um alle wichtigen Ahnenorte anzufahren und viele Fotos zu machen.

 

 

 

  • Bei meist wolkenlosem Himmel fuhren wir insgesamt 27 Orte an und machten gemeinsam ca. 400 Fotos - jeder (Regina und ich) war mit seiner eigenen Kamera aktiv. Auffällig waren bei unseren Fahrten von Ort zu Ort die vielen und sehr großflächigen Rapsfelder. Das kräftige Gelb glänzte wie Gold in der Mai-Sonne, besonders in den Morgen- und Abendstunden (schräge Sonneneinstrahlung). Eine Auswahl mit den wichtigsten Fotos (ca. 170) ist nun hier unter diesem Link in meine Genealogie-Webseite eingearbeitet. Viel Freude damit wünschen wir allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Mitforschern.
  • Die fotografierten Orte - in tschechischer und deutscher Schreibweise - in der Reihenfolge der Anfahrt:

    Podbořany - Podersam

    Blšany - Flöhau

    Žatec - Saaz

    Pšov - Schaab

    Kaštice - Kaschitz

    Dolánky - Dollanka

    Nové Třebčice – Deutsch Trebetitsch

    Nepomyšl - Pomeisl

    Petrohrad - Petersburg

    Jesenice - Jechnitz

    Žihle - Scheles

    Pastuchovice - Pastuchowitz

    Pohvizdy – Powiesen (Meierhof)

    Rabštejn nad Střelou – Rabenstein an der Schnella

    Manětín – Manetin

    Nečtiny - Netschetin

    Zámek Nečtiny – Schloß Netschetin

    Lubenec - Lubenz

    Chyše - Chiesch

    Protivec - Protiwitz

    Žlutice - Luditz

    Novosedly - Nebosedl

    Pšov - Schaub

    Kobylé - Kobyla

    Hradský Dvůr – Ratzka (Meierhof)

    Močidlec - Modschiedl

    Týniště - Thönischen

  • Anmerkungen zu den wichtigsten Orten:

    Schaub: aus diesem Ort stammte Helga Holota, die Frau des Bruders (Alois) meines Vaters.

    Dollanka: der letzte Wohnort meines Opas Franz Mikutta und seiner Familie vor der Vertreibung. Man wohnte dort in Nr.22.

    Deutsch-Trebetitsch: der Geburtsort von Edeltraud, einer Schwester meines Vaters.

    Pomeisl: Heiratsort meines Opas Franz Mikutta. Er wohnte dort eine Zeit lang in Nr.105. Geburtsort von Alois, dem Bruder meines Vaters.

    Meierhof Powiesen: auf diesem Gut lebte der Bruder (Alois) meines Opas Franz Mikutta mit Frau und 7 Kindern in einer Deputantenwohnung. Dieser Bruder arbeitete dort als Kutscher. Von dem Meierhof ist nichts mehr übrig, alles ist dem Erdboden gleich gemacht. Aber wir haben die Stelle der ehemaligen Gebäude gefunden und fotografiert. Im Boden des Areals sieht man teils noch die Reste von kleinen Pflastensteinen.

    Protiwitz: Geburtsort von Marie Zietz, der Frau meines Opas Franz Mikutta.

    Nebosedl: Geburtsort meines Opas Franz Mikutta und seiner Geschwister. Hier gingen sie zur Schule und hier wuchsen sie auf. Als Erwachsene mit eigenen Familien verlagerten sich mein Opa Franz Mikutta und auch sein Bruder Alois Mikutta arbeitsbedingt vom Kreis Luditz in den Kreis Podersam.

    Meierhof Ratzka: Dieses Gut ist der Geburtsort meiner bereits erwähnten Urgroßmutter Marie Mikuta. Ihr Vater Josef Mikutta arbeitete auf diesem Gut als Drescher. Von diesem Gut stehen noch Gebäudeteile bzw. Stallungen, im Verfall begriffen. Wir haben auch hier Fotos gemacht.

    Modschiedl: der Ursprungsort vieler Mikut(t)as. In diesem Ort mit 300 bis 400 Seelen gab es laut Gedenkbuch Modschiedl ca. 15 mal Mikut(t)a.

    Thönischen: wie schon erwähnt, der Geburtsort meines Vaters.

  • Bitte beachten: ...wir als Urheber dieser Fotos gestatten das Herunterladen für private Zwecke. Bei öffentlicher Verwendung muß der Name der Urheber (Richard und Regina Mikuta) genannt werden. Verwendung für kommerzielle Zwecke ist untersagt (ausgenommen: für Heimatbriefe).

 

 

Die bereits erwähnte Farbenpracht vieler, vieler Rapsfelder.

Podersam - nach langer und sehr warmer Anreise genieße ich kurz ein wenig Schatten.

Podersam - Pfarrkirche St. Peter und Paul

Flöhau

 

Der Aufenthalt im "Hotel & Motorest V Údolí Zlatého potoka" war eine gute Wahl für unsere 3 Tage.

Flöhau - Kirche St. Michael...

Flöhau - hier eines der vielen Hopfenfelder in der Saazer und Podersamer Gegend...

Saaz - Ringplatz mit dem Rathaus

Saaz - Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt...

Saaz - Ringplatz mit der Dreifaltigkeitsstatue...

Schaab - barocke Kirche Allerheiligen. Schaab ist der Geburtsort von Helga Mikutta, geb. Holota (1928 bis 2018). Sie war die Witwe von Alois Mikuta (1923 bis 1997), dem Bruder meines Vaters Franz Xaver Mikuta (1921 bis 1993). Nach der Vertreibung lebte Alois mit Familie in Mühlhausen in Thüringen.

Dollanka - Ortseingang - Ortsschild. Dollanka war der letzte Wohnort meiner Mikut(t)a-Großeltern vor der Vertreibung aus dem Sudetenland. Sie wohnten mit ihren Kindern in Haus-Nr. 22 - siehe auch Feldpost-Link in dieser Webseite. Nach der Vertreibung lebten sie bis zu ihrem Tod in Mühlhausen (in Thüringen). Weil Dollanka eine wesentliche Station im Leben meiner Großeltern war, haben wir diesen Ort intensiver fotografiert und möglichst viele dieser Fotos hier in die Webseite eingearbeitet.

Dollanka - kleine Kapelle - im Hintergrund die Mauerreste des früheren Melzer-Hofes.

Dollanka - Segment-Foto 1 - dieses und die nun folgenden Fotos sind Ortsabschnitt-Fotos. Ich fotografierte unweit unseres Parkplatzes. Die Fotos wurden von meinem Standort aus im Halbkreis von links nach rechts gefertigt.

Dollanka - Segment-Foto 2 - mit der Durchfahrtsstraße.

Dollanka - Segment-Foto 3 - Durchfahrtsstraße mit Kamera-Schwenk nach rechts.

Dollanka - Segment-Foto 4.

Dollanka - Segment-Foto 5.

Dollanka - Segment-Foto 6 - mit Regina im Bild.

Dollanka - Segment-Foto 7 - mit Regina im Hintergrund.

Dollanka - Segment-Foto 8.

Dollanka - Segment-Foto 9 - mit Regina im Hintergrund.

Dollanka - Segment-Foto 10 - der Fichtelbach (so der einstige deutsche Name) glitzert in der kräftigen Mai-Sonne.

Dollanka - zum Abschluß nochmal die Durchfahrtsstraße mit Blickrichtung Rubinberg.

Dollanka - zum besseren Verständnis der Dollanka-Fotoserie hier der Lageplan zum Ort (aus dem Gedächtnis gezeichnet vom Landsmann Ambros Diener). Die Familie Mikut(t)a wohnte bis zur Vertreibung in der Nr. 22 (Schauer/Mikutta) - im Plan hier findet sich dieses Objekt unter dem Kleinbuchstaben "m". Der Plan bezieht sich auf die Ortsaufteilung und Ortsbelegung vor der Vertreibung.

Dollanka - zum besseren Verständnis - nochmal der gleiche Lageplan - aber hier mit farbigen Markierungen (= Häuser oder Häuserteile, die vor etlichen Jahren noch standen bzw. jetzt noch stehen).

Deutsch Trebetitsch - Ortseingang - Ortsschild. Dies ist der Geburtsort von Edeltraud Rimpel, geb. Mikuta (1930 bis 2005). Sie ist die Schwester meines Vaters Franz Xaver Mikuta (1921 bis 1993) und lebte nach der Vertreibung bis zu ihrem Tod in Mühlhausen/Thüringen.

Deutsch Trebetitsch - auf diesem Foto ein früheres Bauerngut. Davor unmittelbar neben der Straße eine markante Skulptur (kirchlich).

Deutsch Trebetitsch - Dorfteich.

Deutsch Trebetitsch - Kriegerdenkmal (WK 1).

Pomeisl - Rathaus und Poststelle (frühere Schule) - im Vordergrund Regina. Auch dieser Ort hat Bedeutung für unsere Familienhistorie. 1927 heirateten in der Kirche von Pomeisl meine Großeltern Franz Mikutta (1897 bis 1977) und Marie Zietz (1901 bis 1975). Die Wohnadresse Mikutta war Pomeisl Nr. 105. Die nächsten Fotos zeigen dieses Haus Nr. 105.  Mein Onkel Alois, das zweite Kind meiner Großeltern, wurde in Pomeisl geboren.

 

Pomeisl - Haus Nr. 105 (damalige Adresse Mikutta) - Das Gebäude ist also immer noch vorhanden, wenn auch in bescheidenem Zustand.

Pomeisl - Haus  Nr. 105 - Seite links.

Pomeisl - Haus Nr. 105 - Seite rechts.

Pomeisl - Haus Nr. 105 - von der Ortsdurchgangsstraße aus.

Pomeisl - Kirche St. Nikolaus - davor das Kriegerdenkmal (WK 2).

Pomeisl - Pflug-Denkmal.

Petersburg - Ortseingang - Ortsschild.

Petersburg - Schloss - Ansicht 1

Petersburg - Schloss - Ansicht 2

Petersburg - Schloss - Ansicht 3

Jechnitz - Rathaus.

Jechnitz - Statue Heilige Dreifaltigkeit

Scheles - Ortseingang - Ortsschild.

Scheles - Wenzelskirche - davor das Rathaus.

Scheles - sehr farbenfroh an dieser Stelle.

Scheles - auffällige Hauswand - tempus neternum est.

Scheles - Friedhof mit Kapelle.

Scheles - Schule.

Pastuchowitz - Ortseingang - Ortsschild.

Pastuchowitz - Gemeindeverwaltung.

Pastuchowitz

Pastuchowitz

Pastuchowitz

Pastuchowitz

Pastuchowitz - Dorfteich - im Hintergrund Regina.

Pastuchowitz - Dorfteich.

Pastuchowitz

Pastuchowitz

Pastuchowitz

Pastuchowitz

Pastuchowitz

Pastuchowitz

Pastuchowitz

Pastuchowitz

Pastuchowitz

Powiesen - das einstige Gut Powiesen (Meierhof) - gemäß Plan.

Powiesen - das einstige Gut Powiesen (Meierhof) gibt es längst nicht mehr. Auf diesem Gelände stand es. Wir haben die Stelle durch genaues Kartenstudium ermittelt und fotografiert. Hier lebte Alois Mikutta (1900 bis 1946), der Bruder meines Großvaters Franz Mikutta (1897 bis 1977), mit seiner Frau Marie und seinen 7 Kindern in einer zum Gut gehörenden Deputantenwohnung. Für das Gut arbeitete er als Kutscher. Er starb nach dem Ende des WK 2 im Jahr 1946 im Zentralarbeitslager Jaworzno (Polen). Seine Hinterbliebenen fanden nach der Vetreibung aus dem Sudetenland eine neue Heimat im Raum Osterburg in der Altmark im Bundesland Sachsen-Anhalt. Wir stehen mit Teilen dieser Nachkommenschaft in Kontakt und haben 2014 und 2017 auf Einladung hin dort an großen Familientreffen teilgenommen mit jeweils ca. 50 bis 60 Personen.

Powiesen - kleinste Reste von Ziegeln, Schindeln, Mauerwerk und Kleinpflastersteinen zeugen auf diesem Gelände vom einstigen Gut.

Powiesen - an verschiedenen Stellen im Gelände Nachweise von der einstigen Existenz des Guts.

Powiesen - das Gelände vom einstigen Gut.

Powiesen - Feldweg, der seitlich am Gelände des früheren Guts Powiesen vorbeiführt und vermutlich zu einem Verbindungsweg zwischen Pastuchowitz und Scheles führt.

Rabenstein an der Schnella - Ortseingang - Ortsschild

Rabenstein an der Schnella - Orientierungshilfe für die hier zahlreichen Touristen.

Rabenstein an der Schnella - Burgruine

Rabenstein an der Schnella - Burgruine

Rabenstein an der Schnella - Burgruine - in Richtung Schloss und Kirche.

Rabenstein an der Schnella - Eingang zum  Schloss

Rabenstein an der Schnella - Schloss

Rabenstein an der Schnella - Schloss seitlich.

Sieben-Schmerzen-Kirche seitlich.

Rabenstein an der Schnella - Sieben-Schmerzen-Kirche von unterhalb der Treppe.

Rabenstein an der Schnella - Blick ins Tal.

Rabenstein an der Schnella - wir auf dem Weg nach unten zur Brücke über die Schnella.

Rabenstein an der Schnella - Kriegerdenkmal (WK 1)

Rabenstein an der Schnella - Lauretanische Kapelle.

Rabenstein an der Schnella - Brücke im Tal über die Schnella.

Manetin - Ortseingang - Ortsschild

Manetin - Wallfahrtskirche St. Barbara  - von der Seite.

Manetin - Wallfahrtskirche St. Barbara - von vorn.

 Manetin - Kirche St. Johannes des Täufers (von der Seite) - beim Schloss.

Manetin - links das Rathaus - rechts die Stadtbücherei.

Manetin - Statue beim Marktplatz

Manetin - am Marktplatz

Manetin - Marktplatz - hinten im Bild das Schloss.

Manetin - Schloss - Toreingang zum Schloss-Restaurant.

Manetin - Schloss - Innenhof

Manetin - Schlosspark

Manetin - Schloss - Innenseite aus Richtung Schlosspark.

Manetin - Schloss - Info-Schild.

Netschetin - Ortseingang - Ortsschild

Netschetin - Kirche St. Jakobus

Netschetin - Rathaus

Netschetin - Kindergarten und Grundschule.

Netschetin - Regionalmuseum

Netschetin - Postamt

Netschetin - Gasthof/Hotel "Beim Rathaus" - hinten sieht man das Rathaus.

Netschetin - Ortskern - in der Nähe von Post, Rathaus, etc.

Netschetin Schloss

Netschetin Schloss

Netschetin Schloss

Lubenz - Rathaus (Eingang links) und Tourist-Info (Eingang rechts). Mit im Bild: unser VW Fox.

Lubenz - Kirche St. Lorenz

Lubenz - Geschäftszentrum

Chiesch - Rathaus

Chiesch - Friedhofskirche auf dem Spitzberg = Kirche der Verkündigung der Jungfrau Maria.

Chiesch - Kirche der Verkündigung der Jungfrau Maria - Seitenansicht von unten fotografiert.

Chiesch - Aufnahme aus Rathausnähe in Richtung Spitzberg (Kirche der Verkündigung der Jungfrau Maria).

Chiesch - die kleine Schlossbrauerei.

Chiesch - Schloss - Eingangstor

Chiesch - Blick auf das Schloss - vom Park aus.

Chiesch - Schloss - Schlosspark

Chiesch - Blick auf einen Teil von Chiesch - vom Schloss aus.

Chiesch - Schloss - Schlosspark

Protiwitz - Ortseingang - Ortsschild.

Protiwitz ist der Geburtsort meiner Großmutter Marie Mikutta, geb. Zietz (1901 bis 1975). Sie und mein Großvater Franz Mikutta (1897 bis 1977) heirateten 1927 in Pomeisl.

Protiwitz - Dorfteich

Protiwitz - Das alte Haus von Rocky Docky ???

Protiwitz - dieser Bereich von Protiwitz ist der krasse Gegensatz zum vorherigen Foto.

Protiwitz - insgesamt aber macht der Ort einen verschlafenen und nicht sehr gepflegten Eindruck - es ist, als wäre die Zeit stehen geblieben.

Protiwitz - also dann lieber noch mal alles aus der Ferne betrachten und dann Tschüs.

Luditz - Ortseingang - Ortsschild.

Luditz - leichter Anstieg zur Kirche St. Peter und Paul.

Luditz - Pfarrhaus neben der Kirche St. Peter und Paul. Ich bin an der Türe zu sehen. Es öffnete niemand.

Luditz - Pforte des Stadtschlosses.

Luditz - Kriegerdenkmal (WK 1).

Luditz - Dreifaltigkeitssäule in der kleinen Parkanlage am Marktplatz.

Luditz - Museum - am Marktplatz.

Nebosedl - Ortseingang - Ortsschild.

Nebosedl ist der Geburtsort meines Großvaters Franz Mikutta (1897 bis 1977) und seiner Brüder Alois Mikutta (1900 bis 1946) und Josef Mikutta (1894 bis ?/im 1. Weltkrieg verschollen). Die 3 verbrachten hier ihre Kindheit und gingen hier zur Schule. Insofern hat dieser Ort Bedeutung für unsere Familiengeschichte.

Nebosedl - Kapelle St. Martin

Nebosedl - verfallenes ehemaliges Schulhaus.

Nebosedl - Kriegerdenkmal (WK 1)

Nebosedl - eine große grüne Zone inmitten von Nebosedl.

Nebosedl - breite Durchfahrtsstraße.

Nebosedl - hinten im Bild der Tafelberg Wladarz.

Schaub - Ortseingang - Ortsschild

Schaub - Rathaus

Schaub - Kapelle des Heiligen Herzens Jesu - auf dem Dorfplatz - seitlich fotografiert.

Schaub - Kapelle des Heiligen Herzens Jesu - auf dem Dorfplatz - fotografiert von vorn.

Kobyla - Ortseingang - Ortsschild.

Kobyla - Ortsfoto mit der Kirche Mariä Himmelfahrt.

Hradský dvůr - Gut Ratzka (Meierhof).

Dies ist der Geburtsort meiner Urgroßmutter Maria Mikuta (1871 bis 1951). Sie war ein toter Punkt in meiner Ahnenforschung von 1978 bis 2013 (siehe Link "Der lange Weg zur Urgroßmutter"). Dann fand ich sie endlich online in den digitalisierten Kirchenbüchern von Luditz. Durch Mithilfe von Bekannten und Verwandten. Auch die Zufahrt zum Gut Ratzka aus Richtung Kobyla (es gibt nur diese eine Zufahrt von dort) war steinig und sehr holprig, ein Härtetest für unseren Fox. Wir mußten einen ansteigenden, ausgewaschenen, engen, sehr steinigen Hohlweg hinter uns bringen und wurden ca. 500 bis 700 m kräftig durchgeschüttelt. Beim Rückweg dann dieselbe Tortur. Neben den verfallenden Gebäuden grasten ein paar Pferde. Der Ort wirkt wie tot.

Ratzka - das ehemalige Gut ist kein schöner Anblick mehr - umso mehr, wenn man näher hinkommt.

Ratzka - ein trauriger Anblick.

Ratzka - hier wohnt die Einsamkeit.

Ratzka - auch auf der anderen Seite sieht es keinesfalls besser aus.

Ratzka - Pferde - ein bißchen Leben gibt es noch in der Einöde.

Ratzka - eine weitere Stelle, die dem Verfall preisgegeben ist.

Ratzka - und dann, kurz vor unserer Wegfahrt, treffen wir hier an diesem hölzernen Wohnhaus noch 2 Menschenseelen. Ein Ehepaar kommt an den Zaun. es gibt eine kurze Unterhaltung. Die beiden sprechen kein Wort Deutsch, wir sprechen kein Wort Tschechisch. Aber irgendwie hat es doch funktioniert.

Ratzka - jetzt aber schnell ins Auto, es beginnt stark zu regnen.

Modschiedl - Ortseingang - Ortsschild.

Modschiedl ist der Ursprung vieler Mikut(t)a. Eigentlich wollten wir als vorletzte Station den für uns bedeutsamen Ort intensiver abfotografieren. Doch der Regen machte uns einen Strich durch die Rechnung, so daß es bei den hier gezeigten Fotos blieb. Wir brachen ab und schlossen unsere Foto-Reise in Thönischen ab, wo es vorübergehend trocken war. Doch der Abbruch in Modschiedl war verschmerzbar, da mir in den letzten Jahren eine gute Bekannte in der Oberpfalz viele Foto-Dateien von Modschiedl zugesandt hat. Ich habe ihr Einverständnis für die Einarbeitung ihrer Aufnahmen in meine Webseite. Ich habe mich nun entschlossen, einen weiteren Link in diese Webseite einzubauen mit einer Modschiedl-Serie.

Modschiedl - durch die Bäume sieht man die Kirche Jakobus des Älteren. Das weiße Gebäude rechts daneben ist die ehemalige Schule von Modschiedl. Das Gebäude wurde vor längerer Zeit umgebaut und diente anderen Zwecken.

Modschiedl - in diesem Moment ist es noch trocken, aber die Regenwolken rücken sichtbar näher. In der Nähe des Autos bleiben, ist angesagt.

Modschiedl - inzwischen hat uns der Regen erreicht (auf diesem Foto erkennt man gut die Sichtverschlechterung). Wir sind im Trockenen und nun unterwegs nach Thönischen.

Thönischen - Ortseingang - Ortsschild.

Thönischen ist der Geburtsort meines Vaters Franz Xaver Mikuta (1921 bis 1993).

Thönischen - Kapelle des Heiligen Prokop - von vorn.

Thönischen - Kapelle des Heiligen Prokop - von der Seite.

Thönischen - Dorfteich

Thönischen - ein Bach schlängelt sich durch Thönischen. Wenn ich richtig ermittelt habe, ist der tschechische Name des Baches "Lochotínský potok". Potok bedeutet Bach.

Der frühere deutsche Name des Baches ist mir (noch) nicht bekannt.

Thönischen - im Ortskern

Thönischen - Mauerreste - was stand hier einmal?

Thönischen - Natur in der ersten Maihälfte - die Wiese übersät mit zahllosen Pusteblumen und an den Büschen herrlich blühender lila Flieder.